Nasennebenhöhlenentzündung

Wenn nach der Erkältung Kopfschmerzen, die sich beim Bücken verschlimmern, behinderte Nasenatmung, ständiger Sekretfluss oder eitrige Nasensekrete auftreten, handelt es sich meist um eine Nasennebenhöhlenentzündung. Besteht diese über längere Zeit oder treten akute Beschwerden mehrmals jährlich auf, liegt eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung vor.

Untersuchungen & Therapie

Die Behandlung von Nasennebenhöhlenentzündungen ist immer nur so gut wie die genaue Diagnosestellung. Zur Untersuchung setzen HNO-Ärzte neben der Ultraschall-Diagnostik und der Endoskopie der Nase zunehmend auch Computertomografien und die Digitale Volumen Tomografie ein. DVT ist derzeit die modernste Form der Diagnostik. HNO-Ärzte erzeugen damit scharfe 3-D-Darstellungen der Nasennebenhöhlen, bei deutlich reduzierter Strahlenbelastung gegenüber modernen CT-Geräten. Dies erleichtert und verbessert Entscheidungen zur Operationsindikation und -planung.  Ergänzend kommen Rhinomanometrie und die Olfaktometrie bei der Beurteilung von Nasennebenhöhlenentzündungen zum Einsatz. Die Rhinomanometrie dient der Bestimmung des durchströmenden Luftvolumens und der Ermittlung des Atemwegswiderstands. Dadurch wird die einseitige und beidseitige Luftdurchgängigkeit der Nase festgestellt. Bei der Olfaktometrie, der Geruchsprüfung, wird das Riechvermögen mit Riechstoffen wie Kaffee, Vanille oder Lavendel, Menthol, Salmiak oder Essigsäure und Pyridin geprüft. Zudem spielt auch die Allergiediagnostik eine bedeutende Rolle, denn Allergien stellen eine Ursache der chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen dar.

Bei leichten oder auch nur vorübergehend auftretenden Nasennebenhöhlenentzündungen helfen oftmals konservative, nicht-operative Methoden. Unter der Anwendung von "hohen Einlagen" verstehen Experten die Einführung getränkter, abschwellend wirkender Tupfer in die Nasennebenhöhleneingänge. Zudem gibt es moderne, nebenwirkungsarme Glukokortikoidsprays mit abschwellender Wirkung. Auch Nasenduschen oder Medikamente mit schleimlösender und entzündungshemmender Wirkung kommen bei der Therapie der Nasennebenhöhlenentzündungen zum Einsatz. In einigen Fällen versprechen auch alternativmedizinische Verfahren Erfolg.

Wenn eine konservative Therapie der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung keine Besserung bringt oder bereits Polypen die Nase verlegen, ist eine Operation angezeigt. Mit modernen, das gesunde Gewebe schonenden Operationsmethoden werden dabei überschüssige Schleimhaut und Polypen entfernt und die Abfluss- und Belüftungswege der Nasennebenhöhlen erweitert. 

Naturheilkundliche Verfahren, die gegen Nasennebenhöhlenentzündung helfen können:

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