Raucherentwöhnung mit e-Quit

Für Raucher ist es schwer, die Finger von den Zigaretten zu lassen. Ein neues von HNO-Ärzten aus Nordrhein-Westfalen entwickeltes Programm hilft, die Kehrtwende zu schaffen.

Gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es genug. Doch belegen hohe Rückfallquoten, dass dies vielen Menschen schwerfällt. Zur Unterstützung aller interessierten Raucher hat das HNOnet NRW nun ein interaktives medizinisches Raucherentwöhnungsprogramm namens eQuit entwickelt. Es basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen und unterstützt Patienten mit maßgeschneiderten Therapieplänen während des schwierigen Prozesses. Mithilfe eines Kohlenmonoxid-Tests ermitteln HNO-Ärzte beispielsweise im Vorfeld den Abhängigkeitsgrad von Patienten und überprüfen ihre Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören. So gewonnene Erkenntnisse dienen als Grundlage für individuelle Maßnahmen. Um das Rauchverlangen zu minimieren, reicht dabei die Spanne von medikamentöser Unterstützung bis hin zu Akupunktur. So gewappnet, können Patienten mit klassischen Rückfallsituationen besser umgehen und standhaft bleiben.

Und je schneller der Glimmstängel verschwindet, desto besser. Bereits 48 Stunden nach der letzten Zigarette regenerieren sich beispielsweise Geruchs- und Geschmacksrezeptoren und ermöglichen wieder intensivere Duft- und Gaumenfreuden. Beim Krebsrisiko dauert es zehn Jahre, bis dieses wieder dem eines Nichtrauchers entspricht.

Weitere Informationen zum Projekt eQuit unter www.e-quit.de

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