Akupunktur

Akupunktur beruht auf Energieströmen, die im Körper auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, verlaufen und die Gesamtlebensenergie des Körpers, das Qi, ausmachen. Erkrankungen liegen aus Sicht der chinesischen Medizin gestörte Energieflüsse zugrunde. Akupunkteure stechen auf den Meridianen bestimmte Punkte, um den Energiefluss zu stimulieren. Am weitesten verbreitet ist neben der klassischen Akupunktur in Europa die Ohrakupunktur. Grundlage der Ohrakupunktur ist, dass am Ohr der ganze Körper in Reflexzonen noch einmal abgebildet ist. Als Alternativen zu Nadeln stehen die Laser- oder Elektroakupunktur zur Verfügung, bei denen die gleichen Punkte durch die Haut gereizt werden.

Ablauf & Wirkung

Grundlage für die Akupunktur bildet eine intensive Anamneseerhebung, die sich nicht nur auf das vordergründige Krankheitsbild bezieht, sondern sich auch auf den gesamten Energiecharakter des Patienten, Narben des Körpers und Störfelder erstreckt. Mit Gold-, Silber-, Stahl- oder Dauernadeln stechen HNO-Ärzte Akupunktur-Punkte verschiedener Meridiane an und reizen sie, um Energie zu- oder abzuführen und den Körper wieder in einen ausgewogenen Energiezustand zu überführen. Richtig angewandt stellt Akupunktur das Energiegleichgewicht im Körper wieder her. Dies behebt oder lindert Beschwerden und Symptome. Zudem kann Akupunktur auch zur Diagnostik eingesetzt werden, um Störungen in Regelkreisen aufzufinden und Störfelder im Körper auszumachen.

Bei einer traditionellen Akupunktur werden Nadeln 20 bis 30 Minuten im Körper belassen. Dauernadeln verbleiben in der Regel 14 Tage. Bei Sonderformen der Akupunktur wie der Moxibustion werden Nadeln durch Erwärmung zusätzlich gereizt. Bei akuten Krankheitsbildern reicht in manchen Fällen schon eine Sitzung aus, chronische Krankheitsbilder erfordern meist mehrere Sitzungen. Sitzungsintervalle finden üblicherweise ein Mal wöchentlich, bei akuten Krankheitsbildern manchmal auch mehrmals wöchentlich statt.

Zum Einsatz kommt die (Ohr-)Akupunktur in der HNO-Heilkunde vor allem bei akuten und chronischen Verspannungen oder Schmerzen, bei Allergien, Infektanfälligkeit und begleitend im Rahmen von Tinnitus- und Schwindeltherapien. Sehr gut geeignet ist sie auch zur Raucherentwöhnung oder im Rahmen von Diäten. Nicht eingesetzt werden sollte Akupunktur, wenn offene Wunden oder akute Entzündungen vorliegen. Erkrankungen mit psychischen Komponenten sind im Allgemeinen durch Akupunktur nicht behandelbar. Schwangere sollten nur durch geübte Akupunkteure behandelt werden.

Akupunktur hilft bei:

 

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