Homöopathie

Homöopathie basiert auf dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Danach wird ein homöopathisches Mittel nach den Symptomen ausgewählt, die es bei einem gesunden Probanden erzeugt. Dies würde bei Gabe von homöopathischen Mitteln im Fallen von Erkältungen Folgendes bedeuten: Ein homöopathisches Mittel gegen Grippe, wenn es ein Gesunder nehmen würde, würde grippale Symptome auslösen. Um eine Vergiftung durch das homöopathische Mittel zu vermeiden, wird es in Verdünnungen als alkoholischer Auszug (Tropfen, Globuli) oder Milchzuckerverreibung (Tabletten) eingesetzt. In extremen Verdünnungen, sogenannten Hochpotenzen, soll eine besondere Dynamisierung des homöopathischen Mittels erfolgen. Die Herstellung von homöopathischen Mitteln ist gesetzlich im Homöopathischen Arzneibuch geregelt.

Ablauf & Wirkung

Grundlage des Einsatzes homöopathischer Mittel bietet immer eine ausführliche Anamnese, im Rahmen derer ein möglichst genaues Gesamtbeschwerdebild des Patienten erfasst wird. Dies ist wichtig, um dann das homöopathische Mittel zu finden, das dem Arzneimittelbild des Patienten bzw. seiner Symptomkonstellation am ähnlichsten ist. Homöopathische Mittel legen Patienten unter ihre Zunge. Dort lösen sie sich auf und eine schnelle sowie gute Aufnahme wird gewährleistet. Grundsätzlich nehmen Patienten sie auf nüchternen Magen, möglichst 30 Minuten vor einer Mahlzeit, ein. Kaffee, Pfefferminze, Tabak, Gewürze und ätherische Öle setzen die Wirkung von homöopathischen Mitteln oft herab und sollten gemieden werden.

Die Komplexmittelhomöopathie setzt Mischungen aus verschiedenen Mitteln ein. Sie werden für bestimmte Krankheiten nach organotropen Gesichtspunkten und klinischer Indikation zusammengestellt. Im Grundsatz widerspricht diese Vorgehensweise dem Wesen der klassischen Homöopathie, da es einer Art „Schrotschussbehandlung“ entspricht.

In der HNO-Heilkunde bietet sich ein breites Anwendungsspektrum für Homöopathie. So lassen sich positive Wirkungen auf alle funktionellen Störungen und chronischen Erkrankungen verzeichnen. Bei allen lebensgefährlichen Notfallsituationen verbietet sich die Homöopathie. Bei bösartigen Erkrankungen kommt sie lediglich als begleitende Behandlung infrage. In der Schwangerschaft sollten potenziell toxische niederpotente homöopathische Mittel eher durch höhere Potenzen ersetzt werden.

Homöopathie hilft bei:

 

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