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Bitte nicht schnarchen: Tipps für eine ruhige Nacht
November 2011 - Sägende Atemgeräusche halten nicht nur vom Schlaf ab und strapazieren manche Beziehung, sie belasten auch die Gesundheit. Fachleute unterscheiden zwischen dem relativ unkomplizierten "primären Schnarchen", das die Atmung der Schlafenden kaum beeinträchtigt, und dem gesundheitsschädlichen "obstruktiven Schnarchen", das die Atmung so stark behindert, dass sie beim Schlafen regelmäßig kurzzeitig aussetzt. Da sich diese sogenannte Schlaf-Apnoe jedoch aus dem ungefährlichen Schnarchen entwickeln kann, raten HNO-Ärzte auch „normalen“ Schnarchern, die Ursache von einem Facharzt klären zu lassen.
In den meisten Fällen bringt nachlassende Spannung der Schlundmuskulatur der oberen Atemwege den Rachenschlauch zum Vibrieren. Die oberen Atemwege bestehen aus einem Schlauch mit vielen Muskeln. Im Schlaf erschlaffen sie teilweise, der Schlauch fällt an diesen Stellen etwas in sich zusammen und wird durch den Atemstrom in Vibrationen versetzt. Anatomische Engstellen im Nasen- und Rachenraum verstärken die Vibration. Bislang gibt es noch kein Mittel, die Muskulatur gezielt zu stärken. Immerhin wissen Experten aber inzwischen, welche „Übeltäter“ die Muskeln zusätzlich erschlaffen lassen. „Übergewicht, und Alkohol wirken sich negativ auf die nächtliche Geräuschkulisse aus. Daher helfen schon kleine Änderungen der Lebensgewohnheiten, sich und seinem Partner die verdiente Nachtruhe zu ermöglichen.
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